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Lernschwierigkeiten - Ursachen

Die Idee zur Entwicklung des Learn2Learn-Konzepts entstand aus einer mehr als 15jährigen Tätigkeit der Learn2Learn Franchise - Systemgründerin auf dem Gebiet der Intelligenz- und Begabungsforschung im Rahmen einer Forschungsgruppe der Universität Tübingen sowie der psychologischen Diagnostik und Beratung bei Schulproblemen.

Die hierbei immer wiederkehrenden Lernprobleme der Schüler, die sehr oft auch zu großen Konflikten innerhalb der Familie führen, sind z.B. eine allgemein geringe schulische Motivation, Träumen, Trödeln, starke Ablenkbarkeit oder Unruhe, geringe Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer bei Hausaufgaben, Wiederholungen oder der Vorbereitung von Klassenarbeiten sowie fehlende Systematik, Ordnung und Zeitplanung. Viele Eltern versuchen in diesen Fällen, zuhause mit ihrem Kind zu üben, was jedoch häufig nur zu weiteren Auseinandersetzungen oder sogar zu Verweigerung führt, da die Kinder oder Jugendlichen sich von den eigenen Eltern bevormundet oder „kontrolliert“ fühlen. Manche Schüler berichten dann kaum noch etwas aus der Schule und vermeiden es, sich mit dem Schulstoff auseinanderzusetzen.

Faktoren für Schulprobleme

Weitere mögliche Ursachen für Schulprobleme und schlechte Schulleistungen sind geringes Selbstvertrauen, Fehleinschätzungen bzgl. des zu lernenden Stoffes oder Angst vor Misserfolg und damit auch häufig verbundene Prüfungsangst.

Dies führt oft dazu, dass die Schüler z.B. zuhause beim Abfragen durch die Eltern den Lernstoff gut wiedergeben, aber in den Klassenarbeiten nicht richtig anwenden können oder auch scheinbar teilweise völlig vergessen haben („Blackout“ bzw. Denkblockade). Andere Schüler haben besondere Angst, sich mündlich am Unterricht zu beteiligen oder Referate zu halten und bekommen in diesen Bereichen aufgrund ihrer Unsicherheit schlechte Noten.

Ausprägungen von Lernschwierigkeiten

Zudem haben etliche Kinder und Jugendliche spezielle Schwierigkeiten im Bereich des Lesens und Schreibens, des Textverständnisses, des Rechnens oder der Aufmerksamkeit. Diese können unterschiedlich stark ausgeprägt sein bis hin zu Lese-Rechtschreibschwäche bzw. Legasthenie, Rechenschwäche bzw. Dyskalkulie oder ADHS (Aufmerksamkeit-Defizit-Syndrom; mit oder ohne Hyperaktivität).