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Learn2Learn Lerntipp

Wie sollte ein Arbeitsplatz am besten aussehen?

Optimale Gestaltung des ArbeitsplatzesFür effektives Lernen ist ein optimal gestalteter Arbeitsplatz wichtig. Viele möchten gerne beim Lernen oder Hausaufgabenmachen Musik hören. Wenn es um neue, knifflige Aufgaben geht ist allerdings davon abzuraten, da gerade laute und durch Moderation unterbrochene Musik ablenkt und vom Verstehen abhält. Bei bereits Gelerntem, das nur wiederholt werden muss, stört leisere Musik allerdings nicht.

Learn2Learn Lerntipp

Ziele helfen, effektiver zu lernen

Ziele helfen, effektiver zu lernenZiele motivieren zum Lernen und sind eine wichtige Voraussetzung für den Lernerfolg. Wichtig ist es, sich auf wenige, realistische Ziele zu beschränken und große Ziele in kleinere Schritte zu unterteilen. Du solltest deine Ziele außerdem richtig formulieren, nämlich positiv, persönlich und möglichst konkret: "Ich werde in den nächsten beiden Klassenarbeiten mindestens eine 3 erreichen."
Learn2Learn hilft dir, deine Lernziele zu erreichen.

Learn2Learn Lerntipp 1

Welcher Lerntyp bist du?

Welcher Lerntyp bist du?Wir sind alle unterschiedlich - manche lernen besonders gut, wenn sie Texte lesen und verstehen, andere eher durchs Zuhören und andere erkennen Zusammenhänge vor allem über Bilder. In welchen Situationen fällt es dir besonders leicht, Zusammenhänge zu erkennen? Wenn du deinen Lerntyp kennst, wird es dir viel leichter fallen zu lernen.

Wenn du deinen Lerntyp herausfinden möchtest, wende dich an unsere Learn2Learn Partner.

Erstes Treffen der süddeutschen "Vorbild-Unternehmerinnen" in Stuttgart

Vorbild-Unternehmerinnen
Foto: green bee design, Sinem Ertürk

Karin Schmausser, Geschäftsführerin von Learn2Learn, nahm am Auftakttreffen der süddeutschen „Vorbild-Unternehmerinnen“ am 28. Januar in Stuttgart teil.

 

Im Oktober des vergangenen Jahres hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aus einer großen Anzahl an Bewerberinnen 180 Frauen ausgewählt, die als Vorbilder für mehr Präsenz von Unternehmerinnen in der deutschen Wirtschaft werben sollen. Bundesminister Sigmar Gabriel schickte sie auf Mission in Schulen, Hochschulen und Wirtschaftsgremien, um die Präsenz und Sichtbarkeit von Unternehmerinnen in der Öffentlichkeit zu erhöhen sowie Mädchen und junge Frauen für die Selbstständigkeit zu begeistern. Jede Unternehmerin sollte dafür jährlich an etwa vier Veranstaltungen in ihrem Umkreis ehrenamtlich teilnehmen.

Karin Schmausser organisierte zusammen mit 45 anderen süddeutschen Unternehmerinnen dieses erste Treffen, um die nächsten gemeinsamen Schritte zu koordinieren. Dabei wurde beschlossen, individuelle Vernetzungsstrategien in regionalen Untergruppen zu entwickeln und so effektivere, regionale Netzwerke zu bilden. Um Erfahrungen und Ergebnisse untereinander auszutauschen, werden die süddeutschen Unternehmerinnen sich zukünftig alle sechs Monate treffen.

Für die eigene Idee brennen

Die Tübingerin Karin Schmausser ist eine Vorbild-Frau für weibliches Unternehmertum
Den sicheren Leitungsposten in einem großen Konzern hat Karin Schmausser schon vor 19 Jahren aufgeben. Als Vorbild-Unternehmerin wirbt die Diplom-Psychologin jetzt bei Frauen für Selbstständigkeit.

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Bild: Franke

Tübingen. Den Anstoß für das Ehrenamt gab das Bundeswirtschaftsministerium. Seine Offensive läuft unter dem Motto „Frauen unternehmen“. Minister Sigmar Gabriel zeichnete im Oktober vergangenen Jahres in Berlin 180 Frauen aus ganz Deutschland mit dem Titel Vorbild-Unternehmerin aus. 45 von ihnen, darunter Karin Schmausser, kommen aus Süddeutschland. Sie sind jetzt ehrenamtliche „Botschafterinnen für das weibliche Unternehmertum“.

Im zweiten Anlauf bei der Psychologie gelandet

Dieser Weg war nicht vorauszusehen. Nach dem Abitur in Weil der Stadt konnte sich Karin Schmausser nicht recht entscheiden. Ihre Interessen waren vielfältig. Sie reichten von Tiermedizin bis Innenarchitektur. Von Psychologie, ein weiterer Favorit, hatten ihr alle abgeraten. Schmausser schrieb sich zunächst in Hohenheim im Fach Wirtschaftswissenschaft ein. Doch das war ihr nach zwei Semestern „zu trocken“. Sie sattelte um auf Psychologie in Tübingen. Dort fand die 48-jährige Unternehmerin eines ihrer Lebensthemen: die Hochbegabung.

Nach dem Diplom kam der erste Job. Gleich in leitender Funktion mit eigener Sekretärin. Doch die Strukturen – von endlosen Meetings bis Ausgrenzung durch die Kollegen – waren nicht ihr Ding. Als „abschreckend“ empfand Schmausser auch, „dass es nicht um Inhalte, sondern um Hierarchien und Positionen ging“. Die Tübingerin kehrte 1996 in die Forschungsgruppe Hochbegabung zurück. Und entschloss sich 2004, eine eigene Praxis zu eröffnen.

In ihren Räumen Vor dem Kreuzberg bietet die Diplom-Psychologin Tests und Beratung für Hochbegabte an. Ihr zweites Standbein ist ein „Institut für Lernhilfe“, bei der es unter anderem auch um Selbstmanagement geht. Ihr Wissen darüber hat sie schon als Studentin in Seminaren weitergegeben.

Als junge Frau hätte sie nicht gedacht, dass sie einmal da stehen würde, wo sie heute steht. „Es hat sich nach und nach ergeben“, sagt die Geschäftsführerin einer GmbH. Ihr Lernhilfe-Konzept kam an. Mittlerweile hat Schmausser unter anderem Franchise-Partner in Sindelfingen, Schorndorf und in Berlin. Und sie ist Gastdozentin an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd.

Selbstständigkeit bedeutet für die Unternehmerin zunächst, „viele Möglichkeiten zu haben“. Aber auch, „Chancen zu erkennen, zu nutzen und neue Ideen umzusetzen“. Diese Gedanken will die Tübingerin Mädchen und jungen Frauen näher bringen. Sie haben zwar meist die besseren Schul- und Universitätsabschlüsse, trauten sich aber im Berufsleben weniger zu als Männer und scheuten eher das Risiko.

Davor, etwas zu wagen, ist Schmausser nicht bang: „Ich fand es immer gut, frei entscheiden zu können.“ Auch die Verantwortung für fünf bis sechs Honorarkräfte in ihrem Lerninstitut trägt sie gelassen. Mittlerweile hat die Unternehmerin sogar Vergnügen an Buchhaltung. Sie arbeitet auch abends oder am Wochenende. „Es macht Spaß, weil ich vorankomme und weiß, wofür ich es mache.“ Als sich jüngst die süddeutschen Unternehmerinnen in Stuttgart trafen, entdeckte Schmausser, dass diese Frauen etwas gemeinsam haben: „Alle brennen für ihre Idee“. Egal, ob sie einen Geschenkshop betreiben oder eine Werbeagentur leiten.

Sicherheit ist kein Garant für Zufriedenheit

Den Druck, den die Selbstständigkeit mit sich bringt, empfindet Schmausser als weniger schlimm als die „unangenehme Arbeitsatmosphäre“, die sie als angestellte Führungskraft kennengelernt hatte. Und: Beruflich auf Nummer sicher zu gehen, das weiß sie aus ihrer Beratungserfahrung, ist kein Garant für Zufriedenheit. „Viele, die sich nicht getraut haben, bereuen es später“, sagt sie.

Als Vorbild-Unternehmerin will sie ähnlich wirken wie in ihrem Lerntraining: Mädchen und junge Frauen dazu motivieren, dass sie sich ein Ziel setzten – in diesem Fall die Selbstständigkeit. Ein weibliches Vorbild hat Schmausser nicht. Allerdings eine Großmutter, die als eine der ersten Frauen in Deutschland studierte. Und einige Unternehmer in der weiteren Familie. Außerdem weiß sie, dass sie es nie bereuen muss, etwas nicht gewagt zu haben.

Info: Die Vorbild-Frauen sollen, so das Konzept, die Präsenz von Unternehmerinnen in der Öffentlichkeit erhöhen. Dazu werden sie rund vier Termine pro Jahr in ihrer Region wahrnehmen. Beispielsweise an Schulen und Hochschulen. Die können Karin Schmausser erreichen unter Telefon 07071 / 9425969 oder unter Mail tuebingen@learn-2-learn.de

Ute Kaiser

Erschienen: 28.02.2015: © Schwäbisches Tagblatt GmbH

„Selbstkontrolle ist ein limitiertes Gut“

Interview mit Psychologin Kathleen Vohs

Selbstkontrolle

Im Interview mit der Berliner Zeitung sprach die renommierte US-Psychologin über ihre neuesten Erkenntnisse zur Selbstkontrolle. In zahlreichen Experimenten konnte sie nachweisen, dass uns die Fähigkeit zur Selbstkontrolle nur in begrenztem Maß zur Verfügung steht und sich über die Dauer ihrer Beanspruchung immer mehr erschöpft. Vohs beschreibt den Effekt so: „Es ist fast wie bei einem Muskel, der nach zu hoher Belastung nicht mehr richtig funktioniert. Wer sich etwa einen ganzen Tag lang das ersehnte Stück Torte verkniffen hat, neigt abends leichter zu einem Spontankauf im Internet.“ Mit einem Magnetresonanztomograf konnte sie sogar die beteiligten Hirnareale kenntlich machen und deren Reaktion unter Belastung zeigen. Die gute Nachricht ist: Selbstkontrolle lässt sich trainieren. Wer regelmäßig und in kleinen Schritten Selbstkontrolle übt, dem wird sie zunehmend leichter fallen, verspricht Kathleen Vohs.

Damit untermauert die Psychologin auch den Ansatz von Learn2Learn wissenschaftlich. Denn das Learn2Learn-Konzept erreicht in ähnlicher Weise durch das Trainieren von Selbstdisziplin in kleinen Schritten eine Erhöhung der Motivation und Lernbereitschaft von Schülern.

 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel!

Müde Schüler erinnern sich schlechter

Eine Tübinger Studie wies nach, dass die Gedächtnisbildung gerade bei Kindern vor allem im Schlaf stattfindet. Damit sich tagsüber Gelerntes festigt, ist eine regelmäßige ausreichende Nachtruhe zwischen neun und zwölf Stunden essenziell. Außerdem kann zu wenig Schlaf dazu führen, dass die Kinder sich in der Schule schlechter konzentrieren können und hibbelig sind. Schlechtestenfalls werden lediglich übermüdete Schüler vorschnell als Zappelphilipp (ADHS) abgestempelt.

http://www.welt.de/wissenschaft/article117053113/So-leidet-das-Gedaechtnis-mueder-Schueler-wirklich.html

Auftaktveranstaltung zur Initiative "FRAUEN Unternehmen"

Geschäftsführerin von Learn2Learn in Auswahl für BMWi-Initiative „FRAUEN unternehmen“

Karin Schmausser, Geschäftsführerin der Learn2Learn GmbH, engagiert sich zusammen mit etwa 180 anderen erfolgreichen selbständigen Frauen als „Vorbild-Unternehmerin“ an der bundesweiten Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie „FRAUEN unternehmen“. Im Auftrag des Ministeriums waren deutschlandweit Unternehmerinnen, die den Anforderungen der Initiative entsprachen, angeschrieben und zur Bewerbung aufgefordert worden. Die aus einer Vorauswahl von über 360 Bewerberinnen durch eine hochklassige Jury ausgewählten Geschäftsführerinnen und Firmeninhaberinnen haben sich bereit erklärt, mehrmals im Jahr ehrenamtlich in Schulen und Hochschulen und anderen Aktionen als „role model“ für weibliches Unternehmertum zu werben. Das Ziel der Initiative ist es, die Sichtbarkeit von Unternehmerinnen in Wirtschaft und Gesellschaft zu erhöhen und so die Präsenz von Frauen in der Wirtschaft zu stärken. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel stellte die Unternehmerinnen am 29. Oktober 2014 im Zuge der Auftaktveranstaltung in Berlin vor schickte sie „auf Mission“ .

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://frauen-unternehmen-initiative.de

Maustag 2014

Türöffner-Tag 2014 mit der Sendung mit der Maus (WDR)

Am Freitag, 03.10.2014, führte Learn2Learn in Kooperation mit der Sendung mit der Maus an mehreren Standorten einen Tag der offenen Tür für Kinder (und Eltern) durch. Dabei wurde den Teilnehmern anschaulich erklärt, wie Gehirn und Gedächtnis funktionieren und was beim Lernen und Behalten besonders wichtig ist. Sie erfuhren, wie Learn2Learn Kindern und Jugendlichen dabei hilft, sich besser zu konzentrieren, mehr Spaß am Lernen zu bekommen und leichter zu lesen, zu schreiben und zu rechnen. Dabei konnten die Kinder spannende Denk- und Knobelaufgaben ausprobieren, aber auch Spiele, die die räumliche Wahrnehmung oder das logische Denken trainieren. Parallel dazu konnten sich die Eltern über die Inhalte, die Lernmethoden und die Materialien von Learn2Learn informieren.

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme – wir hatten auch sehr viel Spaß dabei – und freuen uns auf das nächste Jahr!