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Konzentrationsprobleme / ADHS - Diagnostik

Da die Aufmerksamkeitsdefizitstörung aus verschiedenen Symptomen bestehen kann, ist auch ihre Diagnostik nach den derzeit gültigen Diagnose-Kriterien umfassend. In der Regel werden Fragebögen für Eltern und Lehrer bzgl. des Verhaltens des Kindes in verschiedenen Situationen, psychologische Testverfahren wie z.B. Konzentrationstests sowie medizinische Untersuchungen von Diplom-Psychologen bzw. Kinderärzten durchgeführt.

Die Ergebnisse sind jedoch nicht immer eindeutig. Die oben beschriebenen ADHS – Symptome können von Kind zu Kind in sehr unterschiedlicher Ausprägung auftreten und sie treten auch nicht immer  alle zusammen auf. Viele Fachleute vertreten daher inzwischen die Ansicht, dass eine Diagnose: ADHS, ja oder nein? oft nicht möglich ist, sondern die Frage vielmehr lauten sollte: In welchem Ausmaß bzw. welchem Schweregrad zeigt ein Kind oder Jugendlicher ADHS – Symptome?

Für das weitere Vorgehen, also das Planen von Hilfestellungen für Kind und Eltern, ist die Etikettierung „ADHS“ auch nicht unbedingt notwendig oder hilfreich. Oft führt sie sogar dazu, dass die betroffenen Kinder den Eindruck bekommen, krank zu sein, ein Defizit zu haben und nichts dagegen tun zu können bzw. diese Etikettierung eventuell sogar als Entschuldigung für geringes Bemühen in der Schule nehmen.